Leidensweg der ehemaligen KZ-Häftlinge Spaichingen
Die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Spaichingen erstreckt sich nur über einen kurzen Zeitraum, von Ende 1944 bis April 1945. Doch deswegen ist die Geschichte nicht unbedeutender, sind die Opfer nicht unwichtiger als an bekannteren Orten. Das Lager in Spaichingen ist als Außenlager von Natzweiler-Struthof in einer Zeit entstanden, in der das Hauptlager bereits evakuiert war und nur noch die Verwaltung existierte. Angefordert waren die Häftlinge durch einen staatlichen Rüstungsbetrieb, den Metallwerken Spaichingen.
Ehemalige Häftlinge des Lagers berichteten über die äußerst unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Das Grauen fand nicht nur weit weg statt, sondern auch vor der Haustür. Das nationalsozialistische Terrorregime reichte bis in die Provinz. Seit 2012 erinnern zehn kleine Bronzetafeln an den Leidensweg der ehemaligen Häftlinge. Folgt man den Bodenplatten kann der tägliche Weg vom Lager zur Arbeitsstelle der meisten Häftlinge nachempfunden werden. Dieser Weg wird in der Exkursion gegangen, dabei stehen wichtige Informationen zur Geschichte des Lagers im Fokus.
Treffpunkt:
16:30 Uhr vor dem Martin-Luther-Haus in Spaichingen
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In Kooperation mit dem Geschichtsverein für den Landkreis Tuttlingen
| Kursnummer | NTU11106X |
| Beginn | Fr., 16.10.2026, um 16:30 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Dauerdetails | Exkursion |
| Kursort | Exkursion |
| Kursleitung |
Wolfgang Schmid
Nadine Hermann |
| Gebühr | 0,00 € |
| Bemerkungen | Eine Anmeldung ist nicht erforderlich |
Kurstermine 1
| Nummer | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Freitag • 16.10.2026 • 16:30 - 18:30 Uhr | Exkursion |
Kursort
78532 Tuttlingen